Hilfsprojekt

Praxis Dr. med. Christoph Eismann

Privatklinik Lindberg, Winterthur, Tel. 052-2661899

 

Hausarztpraxis Innere Medizin Psychosomatik Höhenmedizin

Hilfe für die Mutter von 134 Kindern

 

Wir sammeln Geld für dringend benötigte Baumaterialien zur Sanierung des Kinderheimes "Meerim Bulagi" (übersetzt "Quelle des Guten") am Issyk-Kul-See in Kirgistan. Dieses Heim wurde auf dem Gelände eines alten russisch-orthodoxen Klosters aus dem 13. Jahrhundert gegründet und verfügt über eine eigene Mineralquelle. Bereits im vergangenen Jahrhundert wurde das Objekt als Kinderheim genutzt. So wurden hier im Jahre 1942 bis zu 160 Kinder aus dem von deutschen Truppen belagerten Leningrad untergebracht. Das Objekt liegt an einer malerischen Bucht des Issyk-Kul-Sees. Zum Gelände des Kinderheimes gehört ein grosses Grundstück, auf welchem Obst und Gemüse angebaut wird. Alle Kinder werden mit eingespannt, um z.B. Konserven für den Winter einzukochen oder Brot zu backen. Auch ein Gewächshaus und Ställe für einige Kühe und Schafe gibt es. Damit ist die Grundversorgung mit Lebensmitteln einigermassen gewährleistet. Staatliche Unterstützung gibt es leider kaum.

 

Die Gründerin, Gulnara Degenbaeva, hat mit diesem Heim eine riesige Familie gegründet. Sie adoptierte seit den 90er Jahren, als Kirgistan nach der Unabhängigkeitserklärung in eine tiefe wirtschaftliche Krise rutschte, mehr als 100 Kinder auf ihren Namen (aktuell 134), versorgte sie mit Nahrung und ermöglichte allen eine Ausbildung. Viele Kinder sind Preisträger verschiedener internationaler Wettbewerbe. Die Kinder gelangten auf unterschiedliche Weise in das Heim. Einige Kinder wurden direkt auf der Strasse "aufgelesen", andere wurden von entfernten Verwandten oder Unbekannten abgeliefert, von Milizionären abgegeben oder einfach am Eingangstor abgelegt. Gulnara hat mittlerweile auch schon 21 "Enkel" von ihren Adoptivkindern, die alle den Weg in ein normales Leben fanden. Im Moment leben dort 38 Kinder in einer sehr angenehmen, familiären Atmosphäre, die sich sehr von den üblichen Kinderheimen mit oft rauem Umgangston unterscheidet. Gulnara Degenbaeva entwickelte eine einzigartige Erziehungsmethode, welche mittlerweile auch in Deutschland, Norwegen, Südkorea und Russland Anwendung findet.

 

Ich lernte Gulnara Degenbaeva 2015 kennen, habe sie seither schon 8x besucht und bin jedesmal begeistert vom Zusammenhalt in Gulnaras grosser Familie.

Auch Sie sind jederzeit herzlich eingeladen, sich das Heim vor Ort selbst einmal anzusehen und im Kreise dieser wunderbaren Familie zu verweilen!

 

Leider war das alte Klostergebäude aus dem Jahre 1882, in welchem das Kinderheim untergebracht ist, in der Sowjetzeit stark vernachlässigt worden. Der guten Bausubstanz ist zu verdanken, daß das Gebäude überhaupt noch nutzbar war. Die Decke wird durch mächtige Eichenbalken gehalten, die der Feuchtigkeit nach Dachschäden standgehalten haben. Eine Hälfte des Klosters wurde bereits vor vielen Jahren notdürftig saniert und bedurfte bereits einer erneuten Reparatur, die wir mit Hilfe von Spenden finanzieren konnten. Der rechte Flügel des Gebäude konnte wegen Bauschäden nur teilweise genutzt werden.

 

Im Sommer 2016 sammelten wir Geld über die Schweizer Crowdfunding-Plattform www.icareforyou.ch sowie aus privaten Quellen und konnten vor Ort Baumaterialien im Wert von ca. 4000 CHF kaufen, womit im Herbst ein grosser, neuer Sanitärtrakt mit eigener Klärgrube gebaut wurde. Außerdem konnten wir die Kinder mit einem Paket voll Weihnachtsgeschenke erfreuen.

 

Bis März 2017 kamen erneut 3800 CHF zusammen. Damit wurde begonnen, einen zweiten Sanitärtrakt zu bauen und mehrere Räume zu sanieren (Schulzimmer, Musikzimmer, Küche). Auch ein zusätzliches Schlafzimmer konnte geschaffen werden. Somit ist jetzt die zweite Gebäudehälfte ausgebaut. Ausserdem wurde ein grosses Gewächshaus für Gurken und Tomaten zur Selbstversorgung gebaut.

 

Im August 2017 kauften wir für 1500 CHF aus Spenden Baumaterialien, um den zweiten Sanitärtrakt zu beenden und die Fassadensanierung der Gebäuderückseite im Herbst zu beginnen. Das Geld reichte leider noch nicht für die komplette Fassade.

 

Ausserdem wollen wir dem Kinderheim mehrere Kühe zur Selbstversorgung bzw. zum Milch- und Käseverkauf finanzieren, da einige Tiere wegen finanzieller Schwierigkeiten im vergangenen Herbst verkauft werden mußten.

 

Wir danken herzlichst im Namen der Kinder und der Heimleitung allen bisherigen Spendern für ihre Gaben!!!! Nur mit Ihrer persönlichen Hilfe war das alles möglich!

 

WIR SAMMELN WEITER!!!

 

Die nächste Fahrt nach Kirgistan wird im Winter 2017/18 stattfinden.

 

Daher möchten wir auch Sie ermuntern, unser Projekt finanziell zu unterstützen.

Das Geld wird nicht auf irgendein Konto nach Kirgistan überwiesen, sondern direkt von uns auf dem Baustoffhandel in Kirgistan umgesetzt, kann also nicht in irgendwelchen dubiosen Kanälen versickern. Mit Fotos werden wir weiterhin Rechenschaft ablegen.

 

Jeder Beitrag ist eine große Hilfe!

 

Am besten, Sie kontaktieren uns persönlich für die Mitteilung der entsprechenden Bankkoordinaten, oder hinterlassen einen Beitrag in der Praxis in unserer Spendenkasse.

 

 

 

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